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Wissenschaft

Informationen über die Schweizer Wissenschaft

Die Schweiz verdankt ihren Wohlstand stark ihren innovativen Fähigkeiten. Sie arbeitet mit Wissenschaftlern aus aller Welt zusammen und hat eine Anzahl ausgezeichneter Forschungsanlagen anzubieten.

Die Schweiz beherbergt als internationaler Forschungsplatz verschiedene Institute von weltweiter Bedeutung wie das Europäische Laboratorium für Teilchenphysik (CERN) und das Europalabor des amerikanischen High-Tech-Konzerns IBM

Nano-Herausforderungen

Nanotechnologie ist die Technologie im Nanometer-Bereich. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter, ungefähr zehntausend Mal kleiner als die Breite eines menschlichen Haares, oder die Grösse einiger Atome oder kleinen Moleküle. Die Nanotechnologie nutzt die speziellen Eigenschaften der Materie in Dimensionen zwischen einem und 100 Nanometer.

In dieser Grössenordnung kann die Materie andere elektromagnetische und optische Eigenschaften haben sowie einen tieferen Schmelzpunkt. Nanotechnologie zeichnet sich durch Eigenschaften aus, welche nur auf dieser Stufe vorkommen, und das kann sowohl Vorteile als auch Nachteile haben.

Wozu dient die Nanotechnologie?
Die Kenntnis, wie man Materie auf der atomaren Stufe behandelt, bringt Möglichkeiten für die praktische Anwendung auf verschiedenen Gebieten wie Fernmeldetechnik, Medizin, Biochemie. So ist die Nanotechnologie von Interesse für die Materialwissenschaft, Biowissenschaft, Informations- und Kommunikations-Technologie.

Bildung und Forschung

Als kleines Land mit wenig natürlichen Ressourcen verdankt die Schweiz ihren Wohlstand vor allem der Bereitschaft zur Innovation.

Für die Schweiz ist es lebenswichtig, auf dem Gebiet von Forschung und Innovation unter den führenden Nationen mitzuhalten. Dementsprechend ist die Bildungs- und Forschungspolitik ausgerichtet.

Die Schweizer sind sich bewusst, dass sie nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen dürfen. Zu Beginn des dritten Millenniums ist die Gesellschaft immer stärker intellektuell orientiert.

Bildung ist der Schlüssel zur wirtschaftlichen Entwicklung für das ganze Land sowie für den Einzelnen, der sich eine gute Position am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft sichern will.
Bedeutung von Forschung und Innovation
Im internationalen Vergleich weist die Schweiz einen der höchsten Anteile der Forschungsausgaben am Bruttoinlandprodukt (BIP) auf. Mehr als zwei Drittel der schweizerischen Forschungstätigkeit werden durch die Privatwirtschaft finanziert.

Die Schweizer Wirtschaft forscht auch sehr intensiv im Ausland. Die dafür aufgewendeten Mittel sind sogar grösser als die Ausgaben in der Schweiz.

Während in der Privatindustrie vor allem angewandte Forschung betrieben wird, findet die Grundlagenforschung hauptsächlich an den universitären Hochschulen statt. Demgegenüber konzentrieren sich die Fachhochschulen im Forschungsbereich auf die Bedürfnisse des Marktes

Klimaforschung

Die Schweiz ist sich der Gefahr des Klimawandels voll bewusst – und auch, dass eine Klimaveränderung in einem Teil der Welt gleichzeitig einen globalen Einfluss hat.

Die Schweiz kann die Veränderungen in der Arktis nicht ignorieren. Es erstaunt deshalb nicht, dass Schweizer Wissenschaftler international in der Klimaforschung aktiv sind – sei es bei Projekten, die durch die Schweiz oder durch das Ausland finanziert werden.

Klimawandel in der Schweiz
Es gibt einige alarmierende Voraussagen darüber, was in der Schweiz im 21. Jahrhundert passieren könnte. Man ist sich allgemein einig, dass die Temperaturen steigen werden; über das Ausmass gehen die Meinungen jedoch auseinander.

Eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich vom Jahr 2006 warnte, dass die Durchschnitts-Temperaturen in der Schweiz bis zum Jahr 2080 um fünf Grad steigen könnten gegenüber heute, und dass immer mehr extreme Wetterverhältnisse kommen werden.