Arbeitsgruppen

- Medien und Informatik Kommission: Diese Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, die Aktivitäten der TGS sowohl den Türken, als auch den Schweizern bekannt zu machen und die interkulturelle Kommunikation zwischen Türken und den Schweizern zu fördern. Zu diesem Zweck wurde ein Internet Website installiert (www.itt-tgs.ch). Ausserdem informieren wir unsere Aktivitäten über die lokale türkische Presse (Zeitungen Post und Pusula), bei gewissen Aktivitäten und wichtigen Ereignissen auch über regionale schweizerische Presse.
- Kommission für soziale Aufgaben: Diese Arbeitsgruppe widmet sich den Problemen türkischer
Bürger im sozialen Bereich. Ausserdem versuchen wir die Kommunikation unter den Türken
und zwischen den Türken und den Schweizern zu verbessern.
- Kommission für Erziehung und Ausbildung: Diese Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, sich mit den Problemen der türkischen Kinder und Jugendlichen in der Schule bzw. in der Lehre zu befassen. Sie soll die Zusammenarbeit zwischen den Eltern, Lehrern und wenn notwendig den Behörden fördern. Besondere Aufmerksamkeit ist auf die Jugendprobleme wie Sucht oder Kriminalität und deren Bekämpfung zu schenken.
- Kommission für Kulturelle Aktivitäten: Sie hat die Aufgabe, den interkulturellen Austausch zwischen den Türken und den Schweizern zu intensivieren. Dies soll durch verschiedene Aktivitäten, z.B. Vorträge, Seminare, gemeinsame Feierlichkeiten und über ITT Website erfolgen.
- Kommission für Jugend und Sport: Diese Kommission dient der Förderung der sportlichen Aktivitäten unter den türkischen Jugendlichen. Dies soll einerseits zur Bekämpfung der Jugendprobleme und andererseits zur Verbesserung der Kontakte zwischen den Türkischen und den Schweizerischen Jugendlichen durch sportliche Aktivitäten dienen und damit einer besseren Integration der 2. und der 3. Generationen in die schweizerische Gesellschaft beitragen.
- Kommission für Rechtsfragen: Diese Gruppe wird sich mit den rechtlichen Problemen (z.B. Visumfrage der türkischen Bürger in Europa) befassen und wo möglich zur Lösung von solchen Problemen klärend beitragen.
Aktivitäten der TGS
Integrationsförderung
TGS ist sehr daran interessiert, dass die türkischen Bürger in der schweizerischen Gesellschaft, wie auch in Europa entsprechend ihrer Leistung einen geachteten guten Platz einnehmen. Dies ist nur durch eine vom gegenseitigen Respekt begleitete Integration insbesondere der zweiten und der dritten Generation von türkischen Bürgern möglich. Dies bedingt, dass die in der Schweiz, wie auch in Europa lebenden Türken die gleichen Spielregeln beachten und einhalten.
Da die Türken im Osmanischen Reich jahrhundertelang mit anderen Ethnien von verschiedener Religion und Kultur zusammen lebten und in regem Kontakt mit Europäern standen, sind sie bereits gegenüber anderen Kulturen sehr tolerant und flexibel eingestellt. Deshalb sind sie bezüglich der Integration, manchen anderen Ethnien in Europa voraus. Dies ist auch daran zu erkennen, dass sie sich in Europa trotz einigen Unterschieden in Bildung und Kultur, relativ gut eingelebt haben.
Die Türken sind in allen Bildungsschichten und Berufsgattungen gut vertreten und haben sich eine gewisse Akzeptanz in der hiesigen Gesellschaft verschafft.
Dennoch kann man generell noch nicht von einer für beide Seiten vollkommenen Integration der Türken in die schweizerische und europäische Gesellschaft sprechen. Dies hat verschiedene Gründe:
Sprachliche Schwierigkeiten: Meist weniger gut ausgebildete Türkische Familien schenken leider nicht genügende Aufmerksamkeit zur Erlernung der hiesigen Sprachen. Deswegen haben die Kinder insbesondere in der Schule Lern- und Kontaktschwierigkeiten. Dadurch sind die türkischen Kinder, von Anfang an in der Ausbildung und später im Berufsleben benachteiligt. Sprachschwierigkeiten sind oft auch der Grund für Schwierigkeiten zwischen der Schule und den Familien. Probleme der Verständigung am Arbeitsplatz sind auch auf Sprachschwierigkeiten zurückzuführen. Am meisten benachteiligt sind aber die Hausfrauen, welche durch Sprachschwierigkeiten zur Isolation in der Gesellschaftverurteilt sind. Dies verursacht natürlich für die Ausbildung des Kindes zusätzliche Schwierigkeiten. Sprachschwierigkeiten führen allgemein zu Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Türken und Schweizern und anderen Europäern.
Kulturelle Schwierigkeiten: Türken kommen zwar von einem anderen Kulturkreis, sind jedoch bedingt durch die osmanische Geschichte, mit anderen Kulturen und Religionen bereits vertraut. Deshalb bereiten den Türken diese Unterschiede keine grossen Schwierigkeiten. Wegen Sprachschwierigkeiten der Türken entstehen jedoch in vielen Fällen Verständigungsprobleme zwischen Ihnen und den Europäern. Dazu kommen noch zum Teil mangels genauer Kenntnisse und historisch bedingte Vorurteile auf beiden Seiten, welche die Verständigung zwischen den beiden Kulturen erschweren. Die TGS hat das Ziel bei der Überwindung von diesen kulturellen Hindernissen eine Brückenfunktion zu übernehmen. Eine optimale Integration der Türken in die schweizerische Gesellschaft kann nur durch Überwindung oben erwähnter Schwierigkeiten erfolgen. Deshalb setzt die TGS seine Aktivitäten an der Überwindung dieser Schwierigkeiten an und ist bemüht mit allen schweizerischen und türkischen Organisationen zusammen zu arbeiten um effiziente Lösungen zu erarbeiten.
Die Integration beginnt natürlich zuerst in den Köpfen. Es muss damit anfangen, dass die Türken die notwendigen Kenntnisse und Spielregeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens in allen Bereichen in der Schweiz (und auch in Europa) lernen. Das ist für viele Türken bereits erfolgt. Aber für eine grosse Mehrheit soll dies jedoch noch nachgeholt werden. Dies kann in geeigneten Kursen und Seminaren erfolgen. Dazu dienen Integrationsprojekte, welche in Zusammenarbeit mit schweizerischen Organisationen geplant und umgesetzt werden.
Die Integration der ausländischen Bevölkerung, einschliesslich der Türken kann wesentlich erleichtert werden, wenn von der einheimischen Bevölkerung (d.h. der Schweizer) mehr Verständnis für die Kultur und Probleme der ausländischen Bevölkerung entgegengebracht wird. Dies hängt natürlich in erster Linie von den Informationsquellen (vor allem Medien) ab. Es ist deshalb notwendig, dass die ausländischen Bürger der Schweiz sich anstrengen sollten, die einheimische Bevölkerung über ihre Kultur und Anliegen zu informieren und aufmerksam zu machen. TGS möchte hier helfen und eine Brücke zwischen den Kulturen (Schweizerische und Türkische) aufbauen. Zu diesem Zweck hält TGS Vorträge und beteiligt sich an Seminaren in Zusammenarbeit mit den relevanten Behörden, wie Integrationsstellen und anderen Institutionen. Wir sind gerne bereit in diesem Gebiet mit interessierten Schweizerischen Behörden und Institutionen zusammenzuarbeiten. Wir sind bereits dabei, bei Fragen der Integration die betreffenden Behörden und Organisationen zu unterstützen.


