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Grundzüge der türkischen Geschichte
Von den Anfängen bis 1919
Die Türken und die ersten türkischen Staaten: Die Türken bilden eine Volksgruppe, die sich unter einer Sprache vereinigt, die der ural- altaischen Sprachgruppe angehört. An den Hängen der Köğmen-Berge betraten sie im 7. Jahrhundert die Bühne der Geschichte.
Nach chinesischen Quellen begann die politische Exist-enz der Türken im 3. Jahr-hundert v.Chr. mit den Hunnen. Zur Zeit von Mete Han gründeten sie ein grosses Reich, besiegten die Mongo-len und Yüchchin (Issedo-nen) und brachten Chinas Tor zum Westen und die von dort ausgehenden Handelswege unter ihre Kontrol-le.
Nach Auflösung des asiati-schen Reiches der Hunnen wurde im Jahre 552 an den östlichen Ausläufern des Al-tai-Gebirges das Reich der Gök-Türken gegründet. Sie gebrauchten das erste Mal das Wort “Türke” in der of-fiziellen Bezeichnung ihres Staates. Bilge Kağan und Kül Tigin gehörten in der Geschichte der türkischen Staatskunst zu den weisen und heldenhaften Herrschern. Tonyukuk, ein weiterer Staatsmann der GökTür-ken, hat seine eigenen Taten und die der beiden letztgenannten Herrscher der Göktürken in Schrift gesetzt. Diese Schriftstücke sind als “Orhun-Inschriften” die ersten Texte in türkischer Sprache.
Die Uiguren gründeten 741 an stelle der Gök-Türken einen weiteren türkischen Staat. Nach einem Angriff auf die Hauptstadt seitens der türkischstämmigen Kirgisen aus dem Nord-westen löste sich das Reich der Uiguren jedoch wieder auf.
Die Westhunnen, die im Gebiet des Aral-Sees und in Turkistan wohnten und die Enkel der asiatischen Hunnen sind, verliessen auf Grund des Druckes der Uaren ihre Heimat und wanderten in das Gebiet westlich der Wolga. Seit der Zeit des Başbuğ Balamir begannen die West-Hunnen sich von Nord-Westen her Europa zu nähern. So begann die histo-rische Völkerwanderung, die die ethnische Struktur Europas nachhaltig veränderte, die nördlichen Provinzen des Römi-schen Reiches destabilisierte und die sich bis nach Spanien erstreckte.
An die Spitze des Westlichen Reiches der Hunnen, das der erste türkische Staat in Europa war, kam 434 Attila, dem sich alle barbarischen Stämme Europas, zeitweilig aber auch Byzanz und Westrom unterwarfen. Um diese Zeit erlebte dieses Reich seine mächtigste Periode.
Nach den westhunnischen Türken waren die Awaren der zweite türkische Stamm, der in Europa seine Existenz und seine Kraft zum Ausdruck brachte. Nach der Gründung des Staates der Göktürken 552 begannen die Awaren in Richtung Wes-ten zu ziehen und liessen sich zunächst im Norden des Kaukasus und des Schwarzen Meeres nieder, setzten dann ihre Wanderung nach Westen fort und errichteten eine Herrschaft, die von den Grenzen Griechenlands bis nach Deutschland reichte. Zusammen mit den bulgarischen Türken belagerten sie 626 İstanbul und drangen bis an die Mauern von Byzanz vor. Die Awaren waren die ersten Türken, die İstanbul belagerten.
Nach den Awaren erschienen die Hasaren. Sie gründeten zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert einen mächtigen Staat, der sich von der Wolga bis Kiew erstreckte. Der hasarische Staat brachte gegenüber den Menschen in ihrem Herr-schaftsgebiet, die verschiedenen Religionen angehörten, eine grosse religiöse Toleranz entgegen. Türkisch war die am meisten verbreitete Sprache. Zudem wurde in den Sprachen der Region das Kaspische Meer nach ihnen benannt. Die politische Existenz dieses Staates hörte im Jahr 968 auf.
Nach den Hasaren waren es im 10. Jahrhundert die Petscheneken, die die türkische Präsenz in Europa fortsetzten. Sie konnten dem fortwährenden Druck der Hasaren und des Stammes der Oghusen nicht widerstehen und begaben sich über die Wolga in das Gebiet der Ungarn. Dort vertrieben sie die Ungarn und liessen sich selbst in dem Gebiet nieder. 1091 erlitten sie gegen die vereinten Armeen von Byzanz und Kuman eine schwere Niederlage. Damit fand die politi-sche Existenz der Petscheneken ein Ende. Mit dem Rückzug der Petscheneken von der Bühne der Geschichte hatte auch die erste Etappe des 700-jährigen europäischen Abenteuers der Türken in Europa ein Ende gefunden. Für die nächsten 200 Jahre sollten die Türken in Europa nicht mehr gesehen werden.
Geschichte der Türken in islamischer Zeit: Nach dem Zerfall des Staates der Uiguren hat sich Karluk 840 zum rechtmässigen Herrscher der Steppe ernannt und den Karahan-Staat gegründet. Zur Zeit des Herrschers Satuk Buğra Han von Karahan wurde der Islam als offizielle Reli-gion angenommen. Die Grundlagen zur historischen Entwick-lung einer türkischislamischen Kultur und Zivilisation wurden hier gelegt.
Zur Zeit der Herrschaft von Karahan wurde mit dem Ghasnawiden-Staat mit der Hauptstadt Ghasna im heutigen Afghanistan ein zweites türkisches Reich (969-1187) gegründet. Der Ghasnawide Mahmud, der zum ersten mal den Titel eines Sultans annahm, unternahm mehrere Züge nach Indien, das er isla-misierte, und legte somit den Grundstein für das heutige Pakistan. In der Zeit nach Sultan Mahmud verloren die Ghasnawiden die Dandanakan-Schlacht (1040) gegen die Seld-schuken, zogen sich nach Indien zurück und erkannten später die seldschukische Oberhoheit an.
Das Gross-Seldschukenreich (1040-1157) wurde von Seld-schuk Bey, einem Abkömmling des Zweiges der Kınık aus dem Stamm der Oghusen, gegründet.
Die Seldschuken erlangten auch die Oberherrschaft über die Staaten der Karahan und der Ghasnawiden, und stellten solchermassen die Einheit unter den Türken her. Der seld-schukische Sultan Tuğrul Bey drang 1055 in Bagdad, der Hauptstadt des abbasidischen Kalifats, ein und beendete die Herrschaft des schiitischen Staates der Bujiden; daraufhin verlieh ihm der Kalif den Titel ‘Herrscher der Welt’. Tuğruls Nachfolger Sultan Alparslan bereitete dem byzanthinischen Kaiser Romanos Diogenes 1071 bei Malazgirt eine vernichtende Niederlage und eröffnete damit für die Türken das Tor nach Anatolien. Zur Zeit von Sultan Melikschah er-lebte das Seldschukenreich seine glanzvollste Periode. Die zu dieser Zeit errichtete Nizamiye-Medresse bildete den Grundstein zu den Universitäten der westlichen Länder.
Nach dem Tod von Melikschah zerfiel das Seldschukenreich in mehrere kleine Staaten wie z.B. die Seldschukenreiche von Syrien (1092-1117), von Irak und Chorasan (1092-1194), von Kirman (1092-1187) und das Türkische Seld-schukenreich (1092-1308). Daneben wurde der Staat der Chvarezm-Schahs (1097-1231) gegründet.
Der wichtigste dieser kleinen Staaten war das von Kutalmışoğlu gegründete anatolische Rum-Seldschukenreich mit dem Verwaltungszentrum İznik. Mesud I., der Sohn von Kılıç Arslan I., brachte den Kreuzrittern, die sich auf Konya zube-wegten, in der Nähe von Ceyhun eine Niederlage bei und sein Nachfolger Kılıç Arslan II. besiegte die byzanthinische Armee in Myriokephalon in der Nähe von Denizli. Damit war jeglicher Einfluss von Byzanz auf Anatolien beendet. In der Zeit von Sultan Alaeddin Keykubad I. erlebte das anato-lische Seldschukenreich seine grösste Blüte. Nachdem aber dieser Herrscher durch Gift getötet wurde, erhoben sich Wir-ren im Lande. Auf den Aufstand der Babai folgten die Ein-fälle der Mongolen. Nach der Schlacht von Kösedağ 1243 wurde Anatolien von den einfallenden Mongolen zerstört. Als sich gegen Ende des 13. Jahrhunderts die Herrschaft der Mongolen abschwächte, gründeten die Turkmenen, die sich zuvor an den Grenzen des anatolischen Seldschukenreiches niedergelassen hatten, auf anatolischem Boden die Fürsten-tümer Karaman, Germiyan, Eşref, Hamid, Alaiye, Ramazan, Dulkadir, Taceddin, Menteşe, Candar, Pervane, Sahib Ata, Karesi, Saruhan, Aydın, İnanç und Osmanoğulları. In dieser ‘Epoche der Beylik’s genannten Zeit ist Anatolien vollständig eine Heimat der Türken geworden.
Daneben wurde in Ägypten nach dem Tod des ajjubidischen Herrschers Es-Salih Necmeddin vom Kommandanten der Armee İzzeddin Aybeg der türkische Kölemen-(Mameluken-) Staat gegründet (1250-1517). Der Mamelukenstaat nimmt in der Türkischen Geschichte einen wichtigen Platz ein, denn zur Zeit Sultan Aybegs wurde der VII. Kreuzzug mit dem Sieg von Mansure aufgehalten. In der Zeit von Seyfeddin Kotuz erlitt die Allianz der Mongolen, Armenier und Kreuz-fahrer eine vernichtende Niederlage, was ihr Eindringen nach Syrien verhinderte. Der mamelukische Staat wurde schliess-lich vom Osmanischen Reich übernommen.
Eines der wichtigsten Reiche des 14. Jahrhunderts war der Staat der Timuriden (1370-1507). Dieser Staat wurde von Timur, einem der Häuptlinge aus den Çağatay-Khanaten, gegründet. Innerhalb der kurzen Zeitspanne von 35 Jahren dehnte Timur die Grenzen seines Reichs von der Wolga bis zum Ganges und vom Himalaja bis nach İzmir und Damas-kus aus. Nach Timurs Tod zerfiel das Reich. Von den Timuriden konnte sich lediglich Hüseyin Baykara in Chorasan hal-ten. Dort machte er seine Hauptstadt Herat zu einem wichtigen Kulturzentrum der türkischen Geschichte. Hier wuchs der türkische Dichter und Staatsmann Ali Şir Nevai auf.
Die turkmenische Gruppe der ‘Karakoyunlu’, die sich aus den oghusischen Volksstämmen der Yıva, Yazır, Döğer und Avşar konstituierten, bildeten zwischen Erbil und Nachit-schewan den Karakoyunlu-Staat (1380-1469). Sein Herrscher Kara Yusuf musste aufgrund des Druckes von Timur zum osmanischen Herrscher Yıldırım Bayezid flüchten. Dies war wohl der Grund für die Schlacht von Ankara. Kara Yusuf errichtete 1406 sein altes Reich aufs neue und verleibte ihm auch noch Mardin, Erzincan, Bagdad, Aserbeidschan, Täbriz, Ghazvin und Sultaniye ein. Nach dem Tod von Kara Yusuf entstanden Wirren im Land. Schah Dschihan konnte zwar den Staat noch einmal einigen, als er aber gegen Uzun Hasan von den ‘Akkoyunlu’ in Mardin eine Niederlage erlitt, ging die Herrschaft über das Land an letzteren über.
Die ‘Akkoyunlu’-Turkmenen gründeten in der Gegend von Diyarbakır den Staat der Akkoyunlu (1350-1502). Der Staat wurde von Kara Yülük Osman Bey gegründet und erlebte seine Glanzzeit unter Uzun Hasan. Die Niederlage von Uzun Hasan gegen Sultan Mehmed dem Eroberer in der Schlacht von Otlukbeli (1473) bedeutete jedoch den Zerfall der Staatseinheit und die schliessliche Auflösung dieses Staates.
Von den Wirren im Staat der Akkoyunlu profitierte Schah Ismail, der die verstreuten Turkmenen im Iran vereinigte und den Safawiden Staat gründete (1501). Mit seinem strengen schiitischen Eifer erweiterte er die Grenzen seines Landes. Als er jedoch auch in Anatolien aktiv wurde, kam es zu Auseinandersetzungen mit dem osmanischen Herrscher Sultan Selim ‘Yavuz’. In der Schlacht von Çaldıran (1514) erlitt Schah İsmail eine vernichtende Niederlage. Auch die nachfolgenden safawidischen Herrscher verloren jede Aus-einandersetzung mit dem Osmanischen Reich. Mit der Regierung von Nadir Schah, der den Avşar-Staat gründete, fand der Staat der Safawiden 1760 sein offizielles Ende.
Zahirüddin Babür (Babur), der aus dem Haus Timurs stammte und durch seine in Türkisch geschriebene Auto-biographie ‘Vekayi Babürname’ berühmt geworden ist, drang in Indien ein und gründete dort das Mogulreich (1526). Nach seinem Tod haben sein Sohn Hümayun und danach Akbar den Staat weiterentwickelt und einen grossen Teil des indischen Subkontinents unter eine einheitliche Herrschaft
gebracht. Zur zeit von Hürrem, der als Herrscher ‘Schah Dschihan’ genannt wurde, erlebte das Reich sowohl politisch als auch künstlerisch eine prächtige Epoche. In dieser Zeit entstand TadschMahal, eines der schönsten Bauwerke der Welt. Zur Errichtung dieses Werkes kamen Architekten aus dem Osmanischen Reich.
Nach dem Tod von Alemgir I. begannen innere Wirren, die bis zur Zeit von Schah Bahadır II. andauerten. Nachdem die Engländer 1858 einen Aufstand niederschlugen, wurde Indien England unterstellt.
Das Osmanische Reich (1299-1923): Das Osmani-sche Reich wurde von Osman Bey gegründet. Er gelangte an die Spitze aller von den Oghusen stammenden Kleinfürsten-tümer am Rande Anatoliens. Innerhalb kurzer Zeit konnten die Osmanen die türkischen Fürstentümer in Anatolien ver-einen und somit die Einheit der Türken in Anatolien herstellen. Nachdem sie Bursa eroberten und zur Hauptstadt mach-ten, drangen sie in europäisches Gebiet vor und beherrsch-ten zur Zeit Murad I. grosse Teile des Balkan. 1362 wurde Edirne erobert und anstelle von Bursa zur Hauptstadt gemacht. Als Sultan Mehmed der Eroberer 1453 İstanbul ein-nahm, hörte Byzanz auf zu existieren. Damit war das Mittel-alter beendet, und die Neuzeit begann.
In Europa setzte sich das Osmanische Reich mit dem Österreichisch-Ungarischen Kaiserreich, mit den Spaniern, dem Papsttum, mit England, Polen, Frankreich und Russland
auseinander; im Osten waren ihre Gegner die Staaten der Akkoyunlu, Timuriden, Mameluken, Safawiden und Karamanoğulları. Die Osmanen konnten ihre Existenz bis zum 20. Jahrhundert aufrechterhalten und ein sich über drei Kon-tinente erstreckendes Reich gründen. Sultan Selim ‘Yavuz’ eroberte Ägypten, woraufhin das Kalifat an die Osmanen überging. Zur Zeit Süleyman des Gesetzgebers (des Präch-tigen) reichten die Grenzen des Staates von der Kirim im Norden bis nach Jemen und Sudan im Süden, bis in das Innere des Irans und bis zum Kaspischen Meer im Osten, bis nach Wien im Nordwesten und bis nach Algerien unter Einbeziehung von ganz Nordafrika im Südwesten.
Seit dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts begann das Osmanische Reich seine ökonomische und militärische Überlegenheit gegenüber Europa zu verlieren. Im 19. Jahr-hundert begannen Aufstände auf osmanischem Boden, geschürt von Russland und einigen europäischen Staaten.
Die sich vom Reich lösen-den Christen begannen ei-gene Staaten zu gründen. Auch osmanische Reform-bemühungen im Verlauf des 19. Jahrhunderts kon-nten den Zerfallsprozess nicht aufhalten. Die erste Konstitution (‘Meşrutiyet’; 1876), die in die Regierungszeit Abdülhamit II. fiel und der Türkei zum ersten Mal eine Verfas-sung im westlichen Sinne bescherte, zeigte keine positiven Auswirkungen. Die Verfassung wurde von den ‘Jung-Türken’ genann-ten Intellektuellen ausgearbeitet und Abdülhamit II. aufgezwungen. Diese konstitutionelle Periode fand jedoch mit der Schliessung des Parla-ments durch den Sultan ein schnelles Ende, der für seine Massnahme den Osmanisch - Russischen Krieg von 1877-78 zum Vorwand nahm.
Als Oppositionsbewegung bildeten die Jung-Türken die ‘Par-tei für Einheit und Fortschritt’ und deklarierten die Konstitu-tion ein zweites mal (1908), nachdem sie am 31. März als Folge einer Erhebung die Herrschaft selbst übernommen hat-ten. Die Niederlagen im libyschen Krieg mit Italien (1911-1912) und im danach ausbrechenden Balkankrieg (1912-1913) eröffneten den Weg zur Ein-Parteiendiktatur der Partei für Einheit und Fortschritt. Der Erste Weltkrieg (1914-1918), in dem sich das Osmanische Reich plötzlich an der Seite Deutschlands sah, brachte schliesslich sein Ende. Unmittel-bar nach dem Waffenstillstandsabkommen von Mondros, das nach dem Krieg unterzeichnet wurde, begann die Be-setzung des osmanischen Gebiets durch Frankreich, Italien, England und Griechenland, die bis zum Befreiungskrieg andauerte.
Die osmanische Kultur und Zivilisation: Das Osma-nische Reich hinterliess ein ansehnliches kulturelles und zivilisatorisches Erbe. Da dieser Staat auch die kulturellen, künstlerischen und wissenschaftlichen Traditionen anderer türkischer und nicht türkischer Nationen übernahm, leistete er bedeutende Beiträge zur Geschichte der Zivilisationen. Eigene Beiträge leistete er auf künstlerischen Gebieten wie Architektur, Steinhauerei, Holzschnitzerei, Fayencenkunst, Ornamentenkunst, Miniaturmalerei, Kalliographie und Bü-cherschmuck. Dieses Reich beeinflusste jahrhundertelang die Weltpolitik und liess innerhalb seines ausgedehnten Ge-bietes gegenüber verschiedenen Religionen, Sprachen und Nationen Gerechtigkeit und Toleranz walten. Es liess Religions- und Gewissenfreiheit gelten und schützte innerhalb seines Herrschaftsbereichs die Sprachen und Kulturen seiner Volksgruppen.


